Vom Azubi zum Staatssekretär

Prominenter Gast bei der Infotour: Bildungsstaatssekretär Stefan Müller besuchte unseren Stand auf der parentum Nürnberg-Fürth-Erlangen. Die Jugendlichen vor Ort konnten Fragen an ihn richten. Auch wir haben mit ihm gesprochen. 

Staatssekretär Stefan Müller auf der parentum Nürnberg-Fürth-Erlangen

Bildungsstaatssekretär Stefan Müller auf der parentum Nürnberg-Fürth-Erlangen

BMBF/ Michael Reichel

Herr Staatssekretär, Sie sind gelernter Bankkaufmann und haben anschließend als Kundenberater bei der Raiffeisenbank gearbeitet. Was haben Sie in dieser Zeit gelernt oder erfahren, was Ihnen heute zugutekommt?

Als Kundenberater in einer Genossenschaftsbank stand ich in engen Kontakt mit Menschen. Ich hatte mit Personen zu tun, die mit ganz unterschiedlichen Hintergründen zu mir kamen, und habe viel aus ihrem Alltag erfahren. Der persönliche Kontakt, zu wissen, was den anderen bewegt und umtreibt, ist auch für meine Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter sehr wichtig. Während meiner Ausbildung habe ich viel über den Umgang miteinander gelernt und von dieser Erfahrung profitiere ich heute noch.

Wie lautet Ihrer Botschaft an die junge Generation?

Eine berufliche Aus- und Weiterbildung eröffnet Euch zahlreiche berufliche Perspektiven. Nicht im Traum habe ich mir vorstellen können, dass mich mein Weg irgendwann in den Bundestag oder in ein Bundesministerium führt. Eine duale Ausbildung bietet außerdem die Chance, frühzeitig Berufserfahrung zu sammeln. Das ist gerade in der Arbeitswelt 4.0 von Vorteil. Denn für viele Unternehmen wird die Berufspraxis von Bewerberinnen und Bewerbern zu einem immer wichtigeren Einstellungskriterium.

„Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar!“ wirbt mit dem Plakatmotiv des Gesellschaftsbewegers bzw. der Gesellschaftsbewegerin. Was will die Informationskampagne Jugendlichen damit sagen?

Hinter vielen der über 330 Ausbildungsberufen verbergen sich äußerst qualifizierte und vor allem auch: sehr spannende Tätigkeiten! Noch dazu haben sich die Aufgaben und Anforderungen unserer heutigen digitalen, vernetzten und globalisierten Welt angepasst und dadurch zum Teil stark verändert. Wir wollen jungen Menschen zeigen, wie sie mit modernen Ausbildungsberufen unsere Gesellschaft voranbringen können.

Wir danken für das Gespräch!