„Vollzeitdurchstarter” (m/w) macht das Rennen

Bei unserem Facebook-Wettbewerb hat dieser Begriff den Azubis in der Jury am besten gefallen.

Die Azubis aus der Jury halten die Plakatmotive in den Händen

Foto: BMBF

Wie schon 2016 wollten wir auch diesmal von Euch wissen: Mit welchen Begriffen kann man das, was Auszubildende tagein, tagaus so tun und leisten, denn noch beschreiben? Nach den Vorjahressiegern „Ideenverwirklicher“ und „Zukunftsmöglichmacher“ hat den dritten Facebook-Wettbewerb nun die Wortschöpfung „Vollzeitdurchstarter“ gewonnen – alle drei Bezeichnungen sind natürlich m/w gemeint.

Den Gewinner gewählt hat wieder unsere offizielle Jury, deren Mitglieder alle selbst eine duale Ausbildung machen – in ihrem Fall als Verwaltungsfachangestellte beim Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Ministerium hat die Kampagne „Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar!“ gestartet, um deutlich zu machen, welche  berufliche Chancen in den mehr als 330 dualen Ausbildungsberufen stecken.

Jurymitglied Kim Höhnke sagt: „Durchstarten steht für einen Neubeginn, einen Neustart, einen neuen Lebensabschnitt: die berufliche Ausbildung. Das spricht junge Menschen wie uns an.“ Die 17-Jährige ist überzeugt, dass es vielen anderen so geht, wie es ihr ging: „Wir wollen etwas in unserem Leben erreichen und nach der Schule voll durchstarten.“

Auch ihre Jurykollegin Nicole Marquard (21) findet „Vollzeitdurchstarter“ (m/w) sehr passend: „Der Begriff steht für eine neue Etappe im Leben: den Start in den Beruf. Man hat die Schule abgeschlossen, verdient sein eigenes Geld und beginnt, auf eigenen Beinen zu stehen.“

Ein bisschen diskutiert hat die Jury vor der finalen Entscheidung schon. Erstens waren Eure anderen Vorschläge auch gut. Und zweitens wegen der „Vollzeit“. Die Azubis wissen natürlich, dass sich Ausbildungsgänge auch in Teilzeit absolvieren lassen, für junge Eltern oder Auszubildende, die ihre Angehörigen pflegen. Aber, so fasst es Jurymitglied Willy Heise (20) zusammen: „Das Wort Vollzeitdurchstarter springt einfach sofort ins Auge und regt an, sich zu informieren.“ Und Kim Höhnke ergänzt: „Vollzeit steht für die Zeit, die man in die berufliche Zukunft investiert und auch für das eigene Engagement: Man ist voll dabei - das kann man auch, wenn man eine Teilzeitzeitausbildung macht.“