So klappt die Suche nach einem Ausbildungsplatz

Die Schulzeit neigt sich langsam dem Ende entgegen, aber der Wunschausbildungsplatz lässt noch auf sich warten? Die Informationskampagne „Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar!“ hat fünf Tipps zusammengestellt, die die Suche erleichtern.

Die Schulzeit neigt sich langsam dem Ende entgegen, aber der Wunschausbildungsplatz lässt noch auf sich warten? Die Informationskampagne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar!“ hat fünf praktische Tipps zusammengestellt, die die Suche erleichtern.

1. Frühzeitig mit der Suche beginnen
Die meisten Betriebe stellen ihre Azubis zu Anfang August oder Anfang September ein und schreiben diese Ausbildungsplätze bereits Monate vorher aus, größere Unternehmen und Behörden oft sogar schon ein Jahr im Voraus. Daher ist es wichtig, sich möglichst frühzeitig zu bewerben, wenn die Ausbildung direkt nach dem Schulabschluss beginnen soll. Kleine Betriebe sind flexibler. Mit ein wenig Glück gelingt die Bewerbung hier selbst dann, wenn man erst im Sommer auf die Suche geht.

2. Das persönliche Netzwerk aktivieren
Um freie Ausbildungsplätze zu finden, empfiehlt es sich, in einem ersten Schritt Bekannte und Verwandte nach Empfehlungen für Ausbildungsbetriebe zu fragen. Vielleicht arbeitet der Trainer aus dem Sportverein in einem Unternehmen, das Auszubildende sucht. Oder die Mutter eines Freundes ist in einer interessanten Branche tätig – man weiß nie!

3. In Ausbildungsportalen im Web suchen
Ein sehr umfangreiches und vielfältiges Angebot an Ausbildungsplätzen bieten Ausbildungsbörsen im Internet, zum Beispiel die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit. Hier kann nach bestimmten Branchen oder Regionen gesucht und verschiedene Angebote miteinander verglichen werden. Zusätzliche Informationen zu den einzelnen Ausbildungsberufen stellt die Website BERUFENET zur Verfügung.

4. Kostenlosen Vermittlungsservice nutzen
Professionelle Vermittler unterstützen bei der Stellensuche für einen Ausbildungsplatz. Diesen kostenlosen Service gibt es zum Beispiel bei der Bundesagentur für Arbeit, den Industrie- und Handels- sowie bei den Handwerkskammern. Die Beraterinnen und Berater vermitteln nicht nur Kontakte zu Betrieben, sondern beraten auch bei individuellen Fragen und geben Tipps zur Bewerbungsmappe und zu finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten.

5. Auf Berufsmessen persönliche Kontakte knüpfen
Die Kontaktaufnahme zu Ausbildungsbetrieben ist auf Berufsmessen schnell und unkompliziert möglich. Dort kann man Personalverantwortliche der Betriebe direkt ansprechen, dabei Informationen aus erster Hand sammeln und direkt vor Ort Bewerbungsunterlagen abgeben. Bei Azubi Speeddatings können Bewerberinnen und Bewerber im Zehn-Minuten-Takt Vorstellungsgespräche mit den teilnehmenden Betrieben führen. So lassen sich in Kürze vielfältige Einblicke und Kontakte gewinnen.

Über die vielfältigen Möglichkeiten und Perspektiven der beruflichen Bildung informiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Kampagne „Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar!“ unter www.praktisch-unschlagbar.de.

Weiterführende Informationen
Weitere Tipps und Infos zu den Themen duale Ausbildung und Berufsorientierung gibt es auf der Website www.praktisch-unschlagbar.de.
In der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit kann man nach freien Ausbildungsplätzen suchen.
Der kostenlose Vermittlungsservice der Bundesagentur für Arbeit ist über die Stichwort-Suche nach „Vermittlungsservice“ auf der Agenturwebsite zu finden.