Initiative zeigen

Du suchst noch nach einem Ausbildungsplatz? Dann bewirb Dich doch initiativ bei Deinem Wunschausbildungsbetrieb.

Ein Fernglas liegt auf dem Boden. Daneben steht ein Schild, auf dem das Wort Job steht.

Foto:MarkgrafAve/iStock/Thinkstock

Du möchtest im August oder September Deine Ausbildung beginnen, hast aber noch nichts Passendes gefunden? Wenn es einen Betrieb gibt, der Dich besonders anspricht, oder einen Ausbildungsberuf, den Du unbedingt erlernen möchtest, werde aktiv und bewirb Dich initiativ bei Deinem Wunschausbildungsbetrieb. Mit Eigeninitiative kannst Du punkten.

Initiativbewerbung – was ist das eigentlich?
Unter einer Initiativbewerbung versteht man eine Bewerbung auf Stellen, die nicht offiziell ausgeschrieben sind. Deshalb ist diese Form der Bewerbung insbesondere dann sinnvoll, wenn Du an einem ganz konkreten Arbeitgeber oder einer speziellen Ausbildung, die nur in bestimmten Unternehmen angeboten wird, interessiert bist. Wenn Du Dich für eine Initiativbewerbung entscheidest, solltest Du einige Besonderheiten beachten.

Tipps und Tricks
Weil Du Dich mit Deiner Initiativbewerbung nicht, wie sonst üblich, auf eine konkrete Ausschreibung beziehst, solltest Du vorab am besten telefonisch herausfinden, ob Initiativbewerbungen bei Deinem Wunschunternehmen angenommen werden und an welchen Ansprechpartner Du Deine Bewerbung richten darfst. Um in Deinem Bewerbungsschreiben begründen zu können, warum Du Deine Ausbildung gerade hier absolvieren möchtest, solltest Du versuchen, möglichst viele Informationen über das Unternehmen oder den Betrieb zu sammeln. Je gezielter Du Deine Bewerbung formulieren kannst, desto besser.

Dann gehts an den Text. Verschicke auf keinen Fall ein Standardschreiben. Besser ist es, Bezug zu nehmen auf die Informationen, die Du bei Deiner Recherche gesammelt hast, und herauszustellen, was Dich an dem Unternehmen fasziniert und warum Du Dich entschieden hast, Dich hier initiativ zu bewerben. Da Du Dich nicht auf ein konkretes Anforderungsprofil beziehst, kannst Du Deine Fähigkeiten und Deine Motivation stärker in den Vordergrund stellen. Wenn Du schon Kontakt zu dem Wunscharbeitgeber hattest, zum Beispiel in Form eines Praktikums, erwähne das in jedem Fall auch in Deinem Anschreiben. Generell gilt: Eine Initiativbewerbung sollte alle Unterlagen umfassen, die auch in einer klassischen Bewerbungsmappe enthalten sind. Dazu gehören ein Anschreiben, Dein Lebenslauf sowie relevante Zeugnisse.

Und das bringts
Mit einer Initiativbewerbung hast Du die Chance, auch Arbeitgeber/-innen von Dir zu überzeugen, die nicht aktiv nach Azubis suchen, und so Deinen Wunschausbildungsplatz zu bekommen. Ein besonderes Plus: Es gibt meist nur wenige bis keine Mitbewerberinnen und -bewerber. In vielen Personalabteilungen kommt eine Initiativbewerbung zudem gut an, denn  Du zeigst besonderes Interesse, Selbstständigkeit und Engagement. Es gibt also eine Menge guter Gründe, sich auch initiativ zu bewerben. Wir wünschen Dir viel Erfolg und Freude bei der Suche nach Deinem Wunschausbildungsplatz!