Fünf Gründe für eine duale Ausbildung

Eine Ausbildung lohnt sich nicht? Von wegen! Die Informationskampagne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar!“ zeigt, warum es gute Gründe für eine Berufsausbildung gibt. Weitere Infos zum Thema Ausbildung und Berufswahl gibt es auf www.praktisch-unschlagbar.de.

1. Direkter Praxisbezug 
Bei einer dualen Ausbildung verbringen Jugendliche die meiste Zeit in ihrem Ausbildungsbetrieb (in der Regel drei bis vier Tage pro Woche). Dort läuft die Vermittlung beruflicher Handlungskompetenz ganz praktisch ab. Von Anfang an werden Auszubildende in die Abläufe im Unternehmen eingebunden und sammeln dadurch wertvolle Arbeitserfahrung. Theorie gehört zu einer Ausbildung natürlich auch dazu – diese wird in der Berufsschule vermittelt. Der Unterricht findet entweder wöchentlich (ein bis zwei Tage pro Woche) oder gestaffelt im Blockunterricht statt.

2. Eigenes Einkommen
Auszubildende erhalten vom ersten Tag an eine Ausbildungsvergütung. Im Jahr 2018 betrugen die tariflichen Ausbildungsvergütungen monatlich im Schnitt 908 Euro brutto. Das ist zwar kein Vermögen, aber ein Anfang zur selbstständigen Finanzierung des eigenen Lebensunterhalts. Und: Die Ausbildungsvergütung erhöht sich von Ausbildungsjahr zu Ausbildungsjahr.

3. Extras in der Ausbildung
Eine Ausbildung lässt sich nach persönlichen Bedürfnissen und Ansprüchen gestalten. So können Azubis beispielsweise im Rahmen einer Zusatzqualifikation schon während der Ausbildung zusätzliche Inhalte erlernen und sich fachlich weiterbilden. Das kann zum Beispiel ein IT-Kurs, ein Fremdsprachenlehrgang oder eine Technik-Schulung sein. Wer gerne fremde Länder und Kulturen kennenlernt, kann außerdem – in Abstimmung mit dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule – bis zu einem Viertel der Ausbildung im Ausland verbringen. Außerdem ist eine duale Berufsausbildung auch in Form einer Teilzeitausbildung möglich, zum Beispiel wenn familiäre Verpflichtungen dies nötig machen.

4. Gute Übernahme- und Zukunftsaussichten
Die Übernahmequote nach der Ausbildung auf einen Arbeitsplatz im Ausbildungsbetrieb ist im dualen System vergleichsweise hoch, was einen guten Schutz vor Arbeitslosigkeit beinhaltet. Wer jetzt eine Ausbildung macht, wird zudem in wenigen Jahren eine gefragte Fachkraft sein. Noch nie waren die Berufsaussichten für Jugendliche so gut! Das liegt unter anderem am demografischen Wandel: Während das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt, erhöht sich die Nachfrage nach jungen qualifizierten Fachkräften.

5. Viele Aufstiegsmöglichkeiten
Nach der Ausbildung schließen sich attraktive Karriere- und Aufstiegsoptionen an. Die höherqualifizierende Berufsbildung bietet hier vielfältige Möglichkeiten, die gleichwertig zu akademischen Abschlüssen sind, zum Beispiel als Meister/-in, Techniker/-in oder Fachwirt/in.

Über die vielfältigen Möglichkeiten und Perspektiven der beruflichen Bildung informiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Kampagne „Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar!“ unter www.praktisch-unschlagbar.de.

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