Es weihnachtet sehr – auch bei manchen Azubis

In der Adventszeit haben einige Berufsgruppen besonders viel um die Ohren. Wir stellen Ausbildungsberufe vor, die wichtig sind, damit bei allen anderen vorweihnachtliche Stimmung aufkommen kann.

Postbote

Nichts für Bewegungsmuffel: Wer Post austrägt, ist viel an der frischen Luft, und oft auch mit dem Fahrrad unterwegs.

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Im Alltag kommen die meisten Menschen inzwischen ganz gut mit E-Mail und Kurznachrichten aus – aber in der Weihnachtszeit greifen viele doch mal wieder zum Stift und verschicken Grüße ganz klassisch mit der Post. Ganz zu schweigen von all den Päckchen mit Weihnachtsgeschenken, die rechtzeitig zur Bescherung quer durch die Republik und manchmal noch weiter transportiert werden müssen. Kennst Du den Namen des Ausbildungsberufes, der hier ins Spiel kommt? Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen ist der korrekte Titel für die zweijährige duale Ausbildung. Wenn Du gerne an der frischen Luft bist, Dir Treppensteigen und Schichtdienst nichts ausmachen, dann ist dieser Beruf vielleicht interessant für Dich. Mindestens ein Hauptschulabschluss wird gerne gesehen, ist aber kein Muss. Nach der Ausbildung bei einem Post- oder Paketdienstleister kannst Du noch ein Jahr dranhängen und darfst Dich dann Kaufmann oder Kauffrau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen nennen.

Ausbildung für handwerklich begabte Naschkatzen

Pralinen

Arbeit mit Handschuh: Hygiene ist wichtig im Job als Süßwarentechnologin oder -technologe.

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Was wäre Weihnachten ohne Naschwerk? Dass Schokonikoläuse, Marzipankugeln und andere Leckereien unterm Baum liegen, verdanken wir den Süßwarentechnologinnen und -technologen. Lust auf Süßes allein genügt allerdings nicht, um sich in diesem Beruf zu behaupten. Technisches und handwerkliches Geschick, Konzentrationsfähigkeit und große Sorgfalt sind wichtige Voraussetzungen. Wer sich für die dreijährige Ausbildung interessiert, sollte außerdem mindestens einen mittleren Schulabschluss vorweisen können und nichts gegen Schichtarbeit haben. Zu den Aufgaben gehört die Herstellung von Süßwaren aller Art, die Überwachung von Maschinen und industriellen Anlagen sowie die Qualitätsprüfung der fertigen Produkte. Nach der Ausbildung gibt es viele Möglichkeiten, die Karriereleiter weiter hochzuklettern: etwa mit Weiterbildungen zur Industriemeisterin bzw. zum Industriemeister Süßwaren oder zur Technischen Fachwirtin bzw. zum Technischen Fachwirt.

Für Kreative, die gut in Mathe sind

Frau vor einem Schaufenster

Ein Schaufenster so schön dekorieren, dass Passanten gerne stehen bleiben, ist eine der Aufgaben von Gestalterinnen und Gestaltern für visuelles Marketing.

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Wenn Du Dich schon im September auf die festlich geschmückten Schaufenster und Ladengeschäfte der Weihnachtszeit freust, dann informiere Dich doch mal über die Ausbildung zur Gestalterin oder zum Gestalter für visuelles Marketing. Auch wenn es im Dezember meist in den Geschäften besonders glitzert, bist Du ganzjährig damit beschäftigt, Waren ins rechte Licht zu rücken, ob es sich um Kleider, Dosensuppen oder technische Produkte handelt. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Voraussetzung ist ein mittlerer Bildungsabschluss, jede Menge Kreativität, gute Noten in Kunst und Mathematik sowie ein Gespür für Farben und Formen und räumliches Vorstellungsvermögen.

  • Das Filmportal der Bundesagentur für Arbeit, BerufeTV, hat zwei angehende Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen begleitet. Schau Dir an, wie die Azubis Vanessa und Oguzhan ihren Alltag erleben.
  • Alle Infos rund um die Ausbildung zur Süßwarentechnologin oder zum Süßwarentechnologen findest Du auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit.
  • Joanna macht eine Ausbildung zur Gestalterin für visuelles Marketing bei einem großen Modehaus. Die Fotostory auf planet-beruf.de zeigt ihren Tagesablauf. Ein Quiz ist auch dabei!