Eine Ausbildung zum Abheben

Schrauben, Nieten, Kleben – und am Ende ist es ein Flugzeug. Das ist der Alltag von Melissa Ferrara, die in Hamburg eine Ausbildung zur Fluggerätmechanikerin macht. Ein Job mit großer Verantwortung.

Fluggerätemechanikerin Melissa Ferrara

Foto: Privat

In ein Flugzeug zu steigen, ist längst nichts Besonderes mehr – dennoch bleibt Fliegen faszinierend. Wie kann es sein, dass eine tonnenschwere Maschine überhaupt in der Luft bleibt? Welche physikalischen Gesetze halten sie waagerecht? Wenn Dich Antworten auf diese Fragen interessieren, tickst Du vielleicht wie Melissa Ferrara. Die 23-Jährige absolviert eine duale Ausbildung zur Fluggerätmechanikerin mit dem Schwerpunkt Fertigungstechnik in Hamburg. Und als Privatpilotin für einmotorige Flächenflugzeuge ist sie einmal mehr vom Fach.

Puzzle aus vier Millionen Teilen

Bis zu vier Millionen Einzelteile braucht es, um ein Flugzeug zusammenzubauen. „Dafür ist höchste Präzision gefragt“, weiß Melissa Ferrara. Von winzigen Bauteilen bis zu großen Elementen fügen Fluggerätmechanikerinnen und -mechaniker Stück für Stück durch Schrauben, Nieten oder Kleben zusammen. Sie bringen Tragflächen und Triebwerke an, montieren elektrische Anlagen, und natürlich auch die Gepäckfächer in der Kabine. Wie es nach der Ausbildung weitergeht? „Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind prima. Ob Studium oder Weiterlernen an der Technikerschule oder eine Meisterausbildung, das wird sich nach der Ausbildung fügen“, ist Melissa überzeugt.

Weiterführende Informationen

Melissa hat Dich inspiriert? Erfahre mehr zu den Voraussetzungen und Perspektiven der Ausbildung zu Fluggerätmechanikerin Fertigungstechnik.

Einblicke in den Ausbildungsalltag gibt Dir dieses Video.