DIHK-Ausbildungsumfrage 2016

Falls Du gerade auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz bist, haben wir gute Neuigkeiten für Dich: Die Chancen für angehende Azubis wie Dich sind so gut wie fast noch nie. Warum das so ist und wie Du nun am besten vorgehst, erklären wir Dir hier.

Zwei bunte Sprechblasen

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Vielleicht kommt Dir Deine Schulklasse groß vor. Aber vor zehn Jahren waren Schulklassen noch größer: Damals bestand jeder Jahrgang im Vergleich zu heute aus 120.000 Schülerinnen und Schülern mehr! Das hat natürlich auch Konsequenzen für die Unternehmen, die ausbilden möchten. 31 Prozent von ihnen und damit fast ein Drittel hat laut der aktuellen Ausbildungsumfrage des DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) Probleme, geeignete Azubis zu finden – im Osten Deutschlands sind es sogar 45 Prozent. Vor zehn Jahren war das bei gerade mal 12 Prozent der befragten Unternehmen der Fall. 

Gleichzeitig melden Firmen immer mehr offene Ausbildungsstellen bei den Arbeitsagenturen. 14.000 haben in letzter Zeit gar keine Bewerbungen mehr bekommen. Wenn Du Dich also für eine Ausbildung interessierst, hast Du aktuell gute Karten – ganz besonders natürlich, wenn auch Deine Noten stimmen. 

Betriebe bieten Azubis viele Extras 
Doch selbst wenn Du in der Schule nicht zu den Besten gehörst, musst Du Dir keine allzu großen Sorgen machen. Denn nicht wenige Unternehmen (laut Umfrage ganze 39 Prozent!) unterstützen ihre Azubis sogar mit Hilfe von Nachhilfe-Angeboten. Überhaupt lassen sich die Betriebe einiges einfallen, um Nachwuchs zu gewinnen. 28 Prozent sind in Schulkooperationen aktiv: Sie arbeiten mit Schülerfirmen oder auch mit Schulen im Rahmen von naturwissenschaftlich-technischen Projekten zusammen und bieten Bewerbungstrainings an. 15 Prozent bieten außerdem den Erwerb von Zusatzqualifikationen (z.B. Fremdsprachenunterricht) an. Und 19 Prozent der Firmen möchten ihr Engagement weiter verstärken, um auf sich als Arbeitgeber aufmerksam zu machen. Vor allem in der IT-Branche und im Gastgewerbe gibt es viele freie Ausbildungsplätze. 

Praxiserfahrung und Anwendungswissen zählen!
Für Abiturientinnen und Abiturienten bietet es sich an, die praktische Ausbildung im Betrieb mit einem Studium an einer Fachhochschule zu verbinden. Aber auch für alle anderen gilt: Als gut ausgebildete Fachkraft mit Praxiserfahrung bist Du für die Zukunft bestens aufgestellt. Denn die Wirtschaft sucht gerade solche Kandidatinnen und Kandidaten, die sowohl das theoretische Know-how als auch das Anwendungswissen mitbringen. Damit hast Du nicht nur vielversprechende Zukunftsperspektiven, sondern auch gute Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten.

Mehr zur DIHK-Ausbildungsumfrage 2016

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