Deine Ausbildungsvergütung

Während Deiner Ausbildung erhältst Du von Deinem Ausbildungsbetrieb jeden Monat Geld: die sogenannte Ausbildungsvergütung.

Frau steckt einen 50-Euro-Schein in ihren Geldbeutel

Ausbildungsvergütung? Diese variiert von Beruf zu Beruf.

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Die Ausbildungsvergütung steigt von Jahr zu Jahr, ist aber für die verschiedenen Berufsgruppen und zum Teil auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Seit dem 1. Januar 2020 gilt eine Mindestvergütung. Betriebe, die keinen Tarifvertrag vereinbart haben, müssen seitdem mindestens diese gesetzliche Vergütung zahlen. Beginnt Deine Ausbildung in 2021, liegt die Mindestvergütung bei 550 Euro monatlich im ersten Ausbildungsjahr. Wenn Dein Ausbildungsbetrieb einen Tarifvertrag hat, haben die dort vereinbarten Sätze Vorrang vor der Mindestvergütung. Einen guten Überblick gibt Dir die Datenbank Ausbildungsvergütung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

2020 lag die Ausbildungsvergütung für Berufsausbildungen (nach Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung), bei durchschnittlich 963 Euro brutto monatlich. Drei Viertel aller Azubis verdienten zwischen 801 und 1200 Euro.

Wenn die Ausbildungsvergütung einen bestimmten Betrag übersteigt, gehen davon die Einkommensteuer und die Sozialabgaben für die Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung ab. Der Betrag, der auf Deinem Konto landet, ist dann Dein Netto-Einkommen. Du bekommst Dein Geld übrigens auch, wenn Du krankheitsbedingt nicht arbeiten kannst, allerdings maximal sechs Wochen lang von Deinem Ausbildungsbetrieb.