Damit die Regale voll sind

Ob es um Äpfel aus der Region oder Smartphones aus Übersee geht: Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung sorgen dafür, dass Verbraucherinnen und Verbraucher genau die Waren kaufen können, die sie benötigen.

Gabelstapler sortiert Ware in einer Lagerhalle.

So viele Kartons: Dass sie sicher und trocken in dieser Lagerhalle untergebracht sind, haben Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung organisiert. 

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Mathe sollte schon zu Deinen Lieblingsfächern gehören, wenn Du Kauffrau oder Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung werden möchtest. Denn Preiskalkulationen, Rechnungserstellung und Rechnungsprüfung gehören in diesem Job zum Alltag. Auch Englisch und Teamarbeit sollten Dir liegen, da Du während Deiner Arbeit sehr viel mit anderen Menschen zu tun hast, und zwar nicht nur innerhalb Deutschlands.

Während der dreijährigen dualen Ausbildung lernst Du, wie Du den Transport jeglicher Waren von A nach B organisierst - auf dem Wasser, zu Lande oder in der Luft, sicher verpackt und natürlich fristgerecht.

Waren lagern und transportieren

Vielleicht kennst Du den Beruf noch unter seinem alten Namen „Speditionskaufleute“. Da in den letzten Jahrzehnten der Warentransport rund um die Welt stark zugenommen hat, ist die Branche gewachsen und der Beruf differenzierter geworden. Im Bereich Spedition geht es vor allem um den Transport von Gütern. Wer sich auf Frachtumschlag spezialisiert, kümmert sich darum, wie Waren von einem Transportmittel auf das andere gelangen, etwa vom Schiff auf einen LKW. Der Bereich Lagerei hat an Bedeutung zugenommen, weil es immer mehr Produkte gibt, die nicht die ganze Zeit im Umlauf sind, sondern zwischengelagert werden müssen.

Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Aufgaben im Berufsfeld: Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung beauftragen Transportunternehmen, fertigen Fracht- und Zollpapiere aus, bearbeiten Kundenreklamationen und erledigen in der Regel auch die Abrechnung.

Branche mit guten Zukunftsaussichten

Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe sind Speditionen sowie Unternehmen in den Bereichen Warenumschlag und Lagerwirtschaft. Die Arbeitszeiten sind je nach Unternehmen entweder übliche Bürozeiten oder es wird in Schichten gearbeitet, in manchen Betrieben auch nachts sowie sonn- und feiertags. Wenn Du Dich um einen Ausbildungsplatz bewerben möchtest, hast Du mit einem mittleren Abschluss oder mit dem Abitur gute Chancen. Die Zukunftsaussichten sind sehr gut, denn voraussichtlich werden auch in den nächsten Jahrzehnten weltweit Waren von einem Ort zum anderen geschickt.