Azubi-Knigge

Vor dem Start in die Ausbildung tauchen viele Fragen auf:  Wie kleide ich mich am besten? Wie begegne ich  meinem neuen Team ? Darf ich mein Smartphone während der Arbeitszeit benutzen? Wir verraten Dir, wie Du die erste Zeit meisterst.

Der kleine Knigge zum Ausbildungsstart steht in schwarzer Schrift auf grünem Hintergrund.

BMBF

Die ersten Tage am neuen Arbeits- oder Ausbildungsplatz können ganz schön stressig sein.  Auch weil  Du in Deinem neuen Team bestimmt gut ankommen willst – schließlich hast Du schon oft gehört, wie sehr der erste Eindruck zählt. Doch worauf kommt es an?

Sei aufmerksam
Mit  Höflichkeit und Aufmerksamkeit kannst Du viel erreichen. Wenn Du den anderen nicht ohnehin von Deinem Ausbilder oder Deiner Ausbilderin vorgestellt wirst, dann mach es einfach selbst:  Nenne bei der ersten Begegnung Deinen Namen und die Abteilung, in der Du arbeitest. Auch das Grüßen am Arbeitsplatz bringt Dir Sympathien ein. Reden, zuhören und zusehen, darum werden sich gerade die ersten Tagen Deiner Ausbildung drehen. Frag ruhig nach, wenn Dir etwas unklar ist, und mach Dir Notizen, sofern das in der Situation möglich ist. 

Passendes Outfit
Auch durch Kleidung kannst Du zeigen, dass Du ins Team gehörst. Am besten achtest Du darauf, wie  Deine Kolleginnen und Kollegen angezogen sind. Bei einer Bank beispielsweise trägt man in der Regel einen Anzug, als Frau hast Du hier die Wahl zwischen Hosenanzug und Kostüm. Falls Du Dir unsicher bist, kannst Du Dich am Vorstellungsgespräch orientieren und Dich am ersten Tag lieber etwas zu schick anziehen als zu  leger.

Vorsicht im Netz
Vielleicht beobachtest Du, dass andere am Arbeitsplatz hin und wieder auf ihr Smartphone schauen. Doch gerade bei Dir schaut man in der Anfangszeit besonders genau hin, und da kann das Smartphone in der Hand einen schlechten Eindruck hinterlassen – in vielen Unternehmen ist es sogar ganz untersagt. Deshalb solltest Du es nur während der Pause benutzen, egal ob für Telefonate, SMS oder zum Posten. Generell gilt für Deine Aktivitäten  in den Sozialen Netzwerken: Schreib im Internet nichts Negatives über das Unternehmen, die Arbeit oder Kollegen. Auch interne Angelegenheiten gehen außerhalb niemanden etwas an. 

Genauso sensibel solltest Du in Deiner Freizeit mit Facebook, Whatsapp & Co umgehen. Als Faustregel gilt: Was Du jemanden nicht persönlich sagen würdest, solltest Du auch nicht bei Facebook schreiben. Ähnliches solltest Du im Übrigen auch für Deine Fotos und Deine „Gefällt mir“-Klicks bedenken. Einmal online, lassen sich Deine Beiträge in der Regel nicht wieder rückgängig machen. Daher veröffentliche besser nur solche Bilder und Posts, hinter denen Du auch in Zukunft noch stehen kannst. Empfehlenswert ist auch, hin und wieder die eigenen Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen. Inzwischen recherchieren Personalfachkräfte im Übrigen häufig online. Entweder weil sie im Netz auf der Suche nach geeigneten Job-Kandidatinnen und -Kandidaten sind oder um mehr über Bewerberinnen und Bewerber zu erfahren. Verfängliche Party-Fotos machen da keinen guten Eindruck! Auch nicht, wenn sie schon etwas älter sind. Das Netz vergisst so schnell nichts…

Weiterführende Informationen

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Unicum Abi fasst die wichtigsten Social Media-Regeln zusammen.

Der Job-Knigge zum Ausbildungsstart von der Deutschen Handwerkszeitung

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