Ausbildungsangebote finden

Wo kannst Du nach freien Lehrstellen suchen? Wir stellen Dir einige nützliche Anlaufpunkte vor.

zwei Jugendliche informieren sich im Berufsinformationszentrum

Traumberuf gesucht? Jetzt aktiv werden.

Bundesagentur für Arbeit

Der wohl schnellste Weg, um nach freien Ausbildungsstellen zu recherchieren, sind die Ausbildungsbörsen im Internet. Hier kannst Du Deine Suche auch auf bestimmte Branchen oder Regionen einschränken. Und Du erhältst die wichtigsten Eckdaten zum Betrieb, dem Bewerbungsverfahren und den Anforderungen. Auch die oder den konkreten Ansprechpartner im Betrieb findest Du auf diese Weise heraus. Das umfassendste Angebot dieser Art ist die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit. Hier werden sämtliche Berufsfelder abgedeckt. Die Bundesagentur für Arbeit bietet Ausbildungssuchenden zudem einen persönlichen Vermittlungsservice an. Die Beraterinnen und Berater Deiner lokalen Agentur für Arbeit nennen Dir Adressen von Betrieben, deren Stellenangebote für Dich interessant sein könnten, und geben Dir darüber hinaus Tipps, wie Du Deine Bewerbungsunterlagen verbessern kannst.

Speziellere Angebote stellen die Berufskammern bereit. Für kaufmännische und Industrieberufe ist das die Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammern (IHK). Wenn Du Dich für einen handwerklichen Beruf interessierst, findest Du über den Lehrstellenradar der deutschen Handwerkskammern (HK) viele Angebote. Und wenn es Dich in einen landwirtschaftlichen Beruf zieht, kannst Du bei agrajo, einem vom Deutschen Landwirtschaftsverlag herausgegebenen Online-Jobportal, nach freien Ausbildungsplätzen recherchieren.

Bei den freien Berufen ist die Online-Recherche zum Teil etwas aufwendiger. Wenn Du Dich zum Beispiel für eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten, Rechtsanwaltsfachangestellten oder Steuerfachangestellten interessierst, schaust Du am besten auf den Websites der regionalen Ärzte-, Anwalts- oder Steuerberaterkammern nach Stellenausschreibungen. Das Gleiche gilt für die Ausbildungsberufe in Apotheken, Architekten- und Ingenieurbüros, Notarkanzleien und Wirtschaftsprüfungsbüros.

Um Jugendliche für eine duale Ausbildung zu begeistern, haben einige Branchen- und Berufsverbände eigene Ausbildungsinitiativen gestartet. Auf den dazugehörigen Websites werden ebenfalls häufig freie Ausbildungsstellen angeboten.

Wenn Du Augen und Ohren offen hältst, bieten sich Dir aber auch jenseits des Internets mehr als genug Anlaufstellen, wo Du Dich nach freien Ausbildungsplätzen erkundigen kannst. Eine gute Möglichkeit, Ausbildungsbetriebe in Deiner Region kennenzulernen, sind beispielsweise Berufsmessen. Sollte Dein Wunscharbeitgeber auf der Messe vertreten sein, dann ist das für Dich die Chance, Dich persönlich vorzustellen und auch gleich Deine Bewerbungsunterlagen einzureichen. Ein großer Vorteil, denn durch Deinen persönlichen Auftritt hinterlässt Du einen ganz anderen Eindruck, als wenn Du Deine Unterlagen per Post zuschickst.

Ein weiteres Erfolgsrezept bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist das „Netzwerken“. Wo arbeitet doch gleich der nette Nachbar? Wer von meinen Freundinnen hat eine Mutter, die etwas im Medienbereich macht? Und das Geschäft um die Ecke überzeugt mich täglich mit seinem sympathischen Team. Warum nicht hier fragen, ob Azubis gesucht werden? Es gibt kaum einen Arbeitgeber, bei dem Du nicht allein schon mit einer solchen Anfrage punktest und im Gedächtnis bleibst. Denn jeder weiß, dass dazu Mut und Eigeninitiative gehören.

Orientieren und bewerben