Ausbildung 4.0: Lernen in virtuellen Welten

Du jagst Pokémons, baust Minecraft-Welten oder pflegst Dein digitales Haustier. Aber weißt Du, dass Du auch in der Ausbildung in virtuelle Welten eintauchen kannst? Mit Tablet und Co. steuerst Du Anlagen oder schaust Dir Maschinen von innen an.

Lernen in virtuellen Welten

Foto: BMBF

Wenn Du gern virtuell unterwegs bist, haben wir gute Nachrichten für Dich: Die Zukunft der Ausbildung ist digital. Die Arbeitswelt wird sich durch neue Technologien und die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft deutlich verändern.  Entsprechend werden auch die Ausbildungsinhalte angepasst.

Aber auch das Lernen wird zunehmend digitaler:  Immer mehr Betriebe und Berufsschulen entdecken die Vorteile von Lern-Software, Tablets oder Virtual-Reality-Brillen. Mit diesen Tools führst Du als Azubi zum Beispiel Reparaturen an einer Maschine durch oder bewegst einen Kran – ohne die Sorge, dass etwas kaputtgeht. Und: In virtuellen Welten kannst Du auch Geräte kennenlernen, die es in Deinem Ausbildungsbetrieb noch nicht gibt.

Außerdem sind heute in vielen Bereichen komplexe Maschinen im Einsatz, zum Beispiel in Druckereien. Dank einer speziellen Software können angehende Medientechnologen und -technologinnen ein Tablet als eine Art Röntgengerät nutzen, um die Abläufe im Inneren der Maschine sichtbar machen. Auch das Theorie-Pauken funktioniert mit digitalen Medien: In Online-Lerngruppen kannst Du Dich mit anderen Azubis austauschen – natürlich unter professioneller Anleitung.

Weiterführende Informationen:

• Im Video „Lernen in der virtuellen Welt“ kannst Du Dir anschauen, wie angehende Medientechnologen/-technologinnen Tablet und Virtual-Reality-Brille nutzen.
• Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Einsatz digitaler Medien in der beruflichen Bildung. Mehr dazu erfährst Du unter dem Stichwort Berufsbildung 4.0.
• Die Arbeit mit echten und virtuellen Druckmaschinen wäre auch was für Dich? Dann check das Berufsprofil zum Medientechnologe/-technologin aus.