Auch zuhause am Ball bleiben

Die Corona-Pandemie stellt unser Leben auf den Kopf. Das bekommen auch Auszubildende zu spüren. Betriebe schließen vorübergehend, Berufsschulen suchen nach Online-Lösungen, Prüfungen werden verschoben. Doch allein gelassen fühlen muss sich niemand.

Junge Frau sitzt zuhause vor ihrem Laptop und notiert sich etwas

Auch wenn die Berufsschulen geschlossen haben, kannst Du Dich zuhause mit den Themen Deiner Ausbildung beschäftigen.

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Das Wichtigste vorab: Informiere Dich am besten täglich und tue alles Notwendige, damit Du und die Menschen in Deiner Umgebung gesund bleiben. Das Virus und die damit verbundenen Veränderungen und Einschränkungen werden Betriebe und Auszubildende voraussichtlich noch eine ganze Weile beschäftigen. Wir alle sollten die Situation ernst nehmen.

Und noch eines ist zu beachten: Einfach zuhause zu bleiben und unentschuldigt zu fehlen ist auch in Zeiten von Corona keine gute Idee. Lass deshalb den Kontakt zum Betrieb, zu Deiner Ausbilderin oder Deinem Ausbilder, zur Berufsschule, aber auch zu anderen Auszubildenden nicht abreißen.

Keine Nachteile durch verschobene Prüfungen

Versuche, die Zeit so gut wie möglich zu nutzen, zum Beispiel, indem Du Ausbildungsinhalte aus Schule und Betrieb wiederholst. Viele Schulen, aber auch Betriebe, vergeben zudem Aufgaben, die man auch zuhause erledigen kann. Wenn Prüfungen nicht wie geplant ablaufen können oder verschoben werden – keine Panik. Denn dadurch sollen Dir keine Nachteile entstehen. Die Kammern organisieren einen Ersatztermin und passen die Abläufe an die neue Situation an.

Da die neuen Kommunikationswege vielfach unerprobt sind, halte auch an dieser Stelle selbstständig Kontakt zu Lehrkräften und Ausbildenden – so geht keine Information verloren. Auch die für Deinen Betrieb zuständige Kammer ist immer ansprechbereit. So kommst Du sicher und hoffentlich gesund durch die schwierige Zeit.