Servicemenü: Home | Sitemap | Kontakt | Datenschutzerklärung | Impressum | Newsletter | Suche | Information in English
| Gebärdensprache | Leichte Sprache

Berufliche Bildung - Praktisch unschlagbar - Wie lange dauert eine Ausbildung?

Wie lange dauert eine Ausbildung?

Wie lange dauert eine Ausbildung?

Junge Berufsanfänger beim Lernen
Ausbildungsdauer? Da gibt’s Unterschiede.
Bild: © Alexander Raths, fotolia

Meist dauert eine duale Ausbildung drei oder dreieinhalb Jahre. Man kann die Ausbildung aber auch in kürzerer Zeit absolvieren. Zum Beispiel wenn man eine hohe Schulbildung, überdurchschnittliche Leistungen oder ausreichende Praxiserfahrung wie etwa eine erfolgreiche Einstiegsqualifizierung vorweisen kann. Dann kann es sechs Monate oder sogar ein ganzes Jahr schneller gehen.

Dazu müssen Betrieb und Lehrling einen Antrag bei der für den eigenen Ausbildungsberuf zuständigen Kammer stellen, zum Beispiel bei der Industrie- und Handelskammer, der Handwerks-, der Ärzte- oder der Rechtsanwaltskammer. Damit der Antrag Erfolg hat, ist es wichtig, dass auch in der verkürzten Zeit alle Ausbildungsziele erreicht werden.

Außerdem gibt es noch die zweijährige Ausbildung. Sie ist ein interessanter Weg für alle, die eher den praxisorientierten Einstieg suchen. Schon nach zwei Jahren besitzt man einen anerkannten Berufsabschluss, zum Beispiel als Industrieelektriker/-in, als Servicefachkraft im Dialogmarketing oder als Maschinen- und Anlagenführer/-in.

Auf viele zweijährige Berufe kann dabei noch "aufgebaut" werden. Nach dem ersten Abschluss nach zwei Jahren kann der Jugendliche in das dritte Lehrjahr eines verwandten Berufs einsteigen und dort den zweiten Berufsabschluss machen. Dann kann man im Anschluss an den/die Industrieelektriker/-in z. B. noch den/die Elektroniker/-in für Betriebstechnik aufsatteln – oder nach der Lehre zur Servicefachkraft zusätzlich den Abschluss Kauffrau/Kaufmann im Dialogmarketing erwerben.

Das geht oft direkt im gleichen Ausbildungsbetrieb. Oder man bewirbt sich am Anfang des zweiten Lehrjahres in einem anderen Unternehmen, um nach dem ersten Abschluss dorthin zu wechseln. Wer noch weiter kommen will, kann sich auch im Anschluss für eine berufliche Fortbildung zum Techniker oder Meister entscheiden.